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Das "Geschenk" der heiligen drei Könige |
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| Herbert Holliger ist seit 1985 Geschäftsführer von anthrosana, dem Verein für ein anthroposophisch erweitertes Heilwesen.
Er ist auch Ko-Präsident des Forums für Ganzheitsmedizin sowie Mitglied des Initiativkomitees „Ja zur Komplementärmedizin". anthrosana ist mit 6000 Mitgliedern eine Patientenbewegung auf anthroposophischer Grundlage und setzt sich für die Komplementärmedizin ein. anthrosana. Postplatz 5. Postfach 828,4144 ArIesheim Tel. 061 701 15 14, Fax 061 701 15 03. info@anthrosana.ch - www.anthrosana.ch (Der Text steht im Zeit*Punkt Nr.79 Seite 35 und 36)
Zum Text hat der Chefredaktor vom Zeit*Punkt einen Zusatz beigesteuert:
Seit wir den obenstehenden Text ins Blatt gerückt haben, ist es zum Eclat gekommen: Dem für den ökonomischen Teil des PEK verantwortlichen Dr. oec. Hanspeter Studer wurde das Mandat fristlos und ohne Grund entzogen. Er wurde unter Androhung von rechtlichen Schritten angewiesen, sämtliche Unterlagen sofort zurückzugeben und seine Daten zu löschen. Über die Hintergründe kann man nur spekulieren. Hans Heinrich Brunner, Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit lehnte am Schweizer Fernsehen eine Stellungnahme zu dieser, wie er sagte "arbeitsrechtlichen Frage" ab. Vermutlich wusste Studer zu viel. Zum Beispiel fand er heraus, dass die Patienten der Komplementärmediziner, darunter viele Chronischkranke, insgesamt zufriedener sind und kostengünstiger behandelt werden als diejenigen der Schulmedizin. Nachdem die Komplementärmedizin nur zwei Promille der Krankenkassenkosten ausmacht, ist dies für die Schulmedizin kein Nachteil. Aber ihre Glaubwürdigkeit ist angekratzt. Deshalb musste der schwelende Konflikt eskalieren, und das ist gut so. Jetzt wissen die Komplementärmediziner, mit welchem Gegner sie es zu tun haben. Sie müssen mit aller Kraft dafür sorgen, dass Bundesrat Couchepin nicht, wie von ihm gewünscht, ohne öffentliche Diskussion entscheiden kann. Zuerst müssen die PEK-Resultate auf den Tisch. Christoph Pfluger |
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